Die AEK BANK 1826 kann trotz eines weiterhin hart umkämpften Marktumfelds erneut das erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der AEK Bank präsentieren. Wir konnten ein über-durchschnittliches Wachstum bei den Kundengeldern von CHF 215.8 Millionen (+4.9 %) generieren und unsere Bilanzsumme hat sich um CHF 340.4 Millionen (+5.9 %) auf CHF 6.085 Milliarden erhöht. Der Jahreserfolg ist mit CHF 10.33 Millionen zum Vorjahr leicht angewachsen. In diesem Zusammenhang danken wir unseren Kundinnen und Kunden für das uns entgegengebrachte Vertrauen.
Der Zuwachs der Kundengelder ist mit CHF 215.8 Millionen (+4.9 %) sehr positiv ausgefallen und widerspiegelt das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die AEK Bank und deren attraktive und nachhaltige Zinspolitik bei den ihr anvertrauten Geldern. Die Kundengelder verzeichneten per Ende Jahr ein Volumen von CHF 4.611 Milliarden. Dadurch konnten im Berichtsjahr Kundenausleihungen von CHF 237.4 Millionen (+4.7 %) vergeben werden, so dass diese per Ende Jahr mit CHF 5.261 Milliarden bilanziert sind. Der Kun-dendeckungsgrad konnte auf über 87 % gehalten werden.
Der Liquidität ist auch im aktuellen Berichtsjahr eine hohe Bedeutung beigemessen worden, damit wir eine komfortable LCR-Quote erreichen, welche die gesetzliche Mindestanforderung von 100 % klar übertrifft. Diese beträgt am Jahresende 142.5 % und konnte zum Vorjahr um rund 27 Prozentpunkte gesteigert werden. Es wird auch klar die geforderte Minimalquote für das Kleinbankenregime von 110 % eingehalten. Das hohe Ausleihungsvolumen haben wir zum Teil mit unserer Liquidität finanziert und haben zusätzliche Anleihen und Pfandbriefdarlehen von netto CHF 93.5 Millionen aufgenommen.
Auch im letzten Jahr wurden wiederum hohe Investitionen in Liegenschaften in der Höhe von CHF 13.5 Millionen getätigt und wir konnten umfangreiche Aufträge an unsere Kundinnen und Kunden vergeben. Weiter erfolgten steuerbegünstigte Abschreibungen bei den Liegenschaften in der Höhe von CHF 3.9 Millionen. Die Abschreibungen auf den übrigen Sachanlagen sind mit CHF 3.3 Millionen und auf den Beteiligungen mit CHF 3.1 Millionen ausgefallen.
Die Zinsmarge ist im Berichtsjahr infolge der Zinssituation mit zwei Basispunkten leicht unter dem Vorjahr ausgefallen. Der Erfolg aus dem operativen Zinsengeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr um 5.2 % auf CHF 64.3 Millionen erhöht werden. Die Erhöhung ist unter anderem auf das grosse Wachstum bei den Kundenausleihungen und die tieferen Zinsen aus dem Passivgeschäft zurückzuführen. Auch die weiteren Ertragsquellen haben sich allesamt positiv entwickelt. Der Kommissionsertrag im Wertschriften- und Anlagegeschäft konnte auf CHF 4.1 Millionen gesteigert werden und der Verkauf von Wertschriften in den Finanzanlagen hat einen Erfolg von CHF 0.9 Millionen ergeben. Somit ist der operative Betriebsertrag gegenüber dem Vorjahr um CHF 1.2 Millionen auf CHF 74.2 Millionen angestiegen. Der Geschäftsaufwand schliesst mit CHF 29.1 Millionen um CHF 1.8 Millionen höher ab als im Vorjahr. Die Veränderung von ausfallrisikobedingten Wertberichtigungen sowie Verluste aus dem Zinsengeschäft haben zu einem leicht tieferen Geschäftserfolg von CHF 34.0 Millionen (Vorjahr: CHF 36.8 Millionen) geführt. Nach einer Bildung von Reserven für allgemeine Bankrisiken über CHF 21.5 Millionen sowie unter Berücksichtigung von Steueraufwendungen in der Höhe von CHF 5.3 Millionen können wir mit CHF 10.33 Millionen einen leicht höheren Jahresgewinn als im Vorjahr ausweisen (+0.2 %).
Anhang Geschäftsbericht 2025
