Als Sozial-, Kultur-, Sport- und Naturförderin unterstützte die AEK Bank im Jahr 2025 zahlreiche Vereine, Projekte und Anlässe in ihrem Geschäftsgebiet. Drei von ihnen stellen wir hier vor.


Der FC Thun wurde 1898 gegründet und hat sich vom regionalen Verein zu einem festen Bestandteil des Schweizer Profifussballs entwickelt. Nach fünf Jahren in der Challenge League spielt er seit der Saison 2025/26 wieder in der Super League. Bis 1927 trainierte der Club auf der Thuner Allmend, die eigentlich vom Militär genutzt wurde. Gemäss Jubiläumszeitschrift zum 50-jährigen Bestehen des FC Thun fielen deshalb sogar einmal Torstangen Bombenübungen zum Opfer. Nachdem ein Offizierspferd das Bein gebrochen hatte, weil es in ein Torpfostenloch getreten war, musste der Verein umziehen. Im Areal Grabengut, wo sich heute die Kunsteisbahn befindet, fanden die Fussballspieler des FC Thun eine neue Heimat und packten bei der ersten Platzsanierung gleich selbst mit an. 1954 folgte dann der Umzug ins Lachenstadion, das über ein halbes Jahrhundert hinweg Spielstätte blieb. Seit 2011 trägt der FC Thun seine Heimspiele in der Stockhorn Arena aus, einem modernen Stadion mit rund 10’000 Plätzen.
Der FC Thun gilt als Ausbildungsverein, bietet jungen Talenten Chancen und ist stark in der Region verwurzelt. Trotz begrenzter Mittel überzeugt das Team in Rot-Weiss mit Kampfgeist, Disziplin und herzhafter Unterstützung seiner treuen Fans. Unvergessen bleibt die Saison 2005/06, als die Thuner sensationell die Gruppenphase der Champions League erreichten und plötzlich namhaften Gegnern wie Arsenal London, Ajax Amsterdam oder Sparta Prag gegenüberstanden. Die Tickets für die drei Heimspiele wurden in einem Gesamtpaket verkauft, dies mitunter in den Niederlassungen der AEK BANK 1826. Viele Fans erinnern sich noch heute lebendig an das stundenlange, erwartungsvolle Anstehen für Tickets und die legendären Heimspiele im damals neu gebauten Stade de Suisse (aktuell wieder Stadion Wankdorf) in Bern. Und einige Kundinnen und Kunden erinnern sich vielleicht noch an ihre uns damals zugetragenen Sorgen rund um das wirtschaftliche Wohl der AEK Bank, die aufgrund der grossen Menschenmengen vor den Bankgebäuden aufkamen.
20 Jahre später konnte der FC Thun wieder einen herausragenden Erfolg feiern: Dank seiner konstant hohen Leistung während der ersten Saisonhälfte wurde er als Aufsteiger in die höchste Schweizer Liga gleich Wintermeister 2025. Aktuell legt die AEK Bank bei ihrem Engagement im Sportbereich den Fokus auf den Breitensport und die Jugendförderung. So übernimmt sie bei zahlreichen regionalen Fussballvereinen die Rolle als Hauptsponsorin. Den FC Thun unterstützt sie seit über 50 Jahren, zuletzt als Bronzepartnerin und Hauptsponsorin der FC Thun Kids Camps. In den Camps trainieren Mädchen und Jungs zwischen 6 und 14 Jahren mit ausgebildeten Trainerinnen und Trainern und können die «Faszination Fussball» hautnah erleben. Die AEK Bank durfte in den letzten Jahren jeweils zehn Kinder zu diesen Camps einladen. Als Businessclub-Mitglied schenkt die AEK Bank ihren FC Thun-begeisterten Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden zudem regelmässig Tickets für Heimspiele.
«Die AEK Bank ist seit Jahrzehnten eine verlässliche Partnerin an unserer Seite. Ihre Unterstützung von der Nachwuchsförderung bis zu unseren Kids Camps ist ein starkes Zeichen für die Verbundenheit mit dem FC Thun und der Region. Für dieses langjährige Engagement danken wir herzlich, gratulieren zum 200-Jahr-Jubiläum und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Projekte.»
Andres Gerber, Präsident FC Thun
fcthun.ch
Die Stiftung «Wohn- und Arbeitsheim für körperlich Schwerbehinderte Gwatt» wurde 1959 gegründet. Dies zu einer Zeit, als in der Schweiz noch wenig unternommen wurde, um Menschen mit Behinderungen in die Gesellschaft zu integrieren. Häufig wurden betroffene Personen damals in Pflegeheimen oder Krankenasylen untergebracht, die kaum Beschäftigungsmöglichkeiten boten. Die neue Stiftung verfolgte das Ziel, einen Ort für Menschen mit Behinderungen zu schaffen, an dem sie möglichst selbstständig leben, arbeiten und ihre Lebenskosten weitgehend selbst bestreiten konnten. 23 Personen, deren Behinderung ein Mindestmass an Produktivität zuliess, zogen damals in den dafür geschaffenen Neubau ein. Die Gründung der Stiftung WAG hatte Pioniercharakter und die damalige Grundhaltung legte den Grundstein für weitere WAG-Projekte. Nach dem Motto: Zukunft braucht Herkunft.
1991 wurde die Stiftung in «Wohn- und Arbeitsgemeinschaft für Körperbehinderte Gwatt (WAG)» umbenannt. Heute stehen 45 Zimmer für Bewohner:innen, ein Ferienzimmer sowie über 60 angepasste Arbeitsplätze für IV-Bezüger:innen in den Bereichen Produktion, Dienstleistungen und Atelier zur Verfügung. Das Angebot der Stiftung ist vielfältig: von Planung und Konstruktion, 3-D-Druck, Bürodienstleistungen, Gastronomie und Spitex bis hin zu Lingerie und Kunsthandwerk, um nur einige Beispiele zu nennen. Die Bewohner:innen organisieren Anlässe und wirken in Freizeitgruppen mit. Auch die Musikgruppe «WAGmusic!» ist ein Ergebnis der gelebten aktiven, gemeinsamen Freizeitgestaltung. Sie wurde 1997 gegründet und hat seither mehrere CDs aufgenommen sowie unzählige Konzerte gespielt. 2010 unterstützte die AEK BANK 1826 den Traum der Musiker:innen mit einer Spende, als die «WAGmusic!»-Konzerttournee bis nach Kalifornien führte. 2017 reiste die Gruppe für Auftritte nach Eastbourne, England. Auch heute proben die Mitglieder der «WAGmusic!» jeden Mittwochabend.
Die Partnerschaft zwischen der Stiftung WAG und der AEK Bank besteht seit über 30 Jahren. Gerne greift die AEK Bank auf die Unterstützung von Stiftungen wie der WAG zurück, wenn es um Kundengeschenke geht. So stellte die Stiftung WAG in den vergangenen Jahren beispielsweise die «Chlouse-Säckli» für den beliebten Samichlausen-Event im Schadaupark zusammen. Ausserdem konfektionierte sie das GV-Geschenk 2024 und ergänzte dieses mit einem werkstatteigenen Produkt, der «WAG-Anzündhilfe».
«Die WAG schätzt seit Jahrzehnten die AEK Bank als treue Finanzpartnerin an ihrer Seite. Als kompetent, fair und auf Augenhöhe darf die Partnerschaft mit der AEK Bank beschrieben werden. Diskussionen im Zusammenhang mit Finanzierungsmöglichkeiten von umfassenden WAG-Projekten, wie zum Beispiel dem Neubau Haus 7, sind sachbezogen und zugleich verbunden mit einem Menschenbild und Werten, welche nicht nur unternehmerisch, sondern auch gesellschaftlich einen positiven und nachhaltigen Unterschied bewirken.»
Barbara Hirschi, Mitglied der Geschäftsleitung WAG
wag-gwatt.ch


Veranstaltungen bringen Jung und Alt ins Gespräch über aktuelle gesellschaftliche Fragen.
Alles begann mit der Maturaarbeit eines 17-jährigen Thuner Gymnasiasten. Seine Vision: Jung und Alt miteinander ins Gespräch bringen und Brücken zwischen verschiedenen Lebenswelten bauen. Die Idee wurde noch im selben Jahr, 2012, mit der Gründung des Vereins UND Generationentandem in die Tat umgesetzt. Am Anfang stand das heute noch viermal jährlich erscheinende Magazin mit Beiträgen von generationenübergreifenden Schreib-Tandems. Seither hat sich der Verein stetig weiterentwickelt und verfügt seit 2018 über eine Geschäftsstelle mit mehreren fest angestellten Mitarbeitenden, die in Zusammenarbeit mit über 200 Freiwilligen aller Generationen zahlreiche Projekte und Veranstaltungen koordinieren.
Magazin
Viermal im Jahr erscheint ein Magazin. Besonders beliebt sind die Tandembeiträge: Zwei Menschen aus unterschiedlichen Generationen beleuchten gesellschaftlich relevante Themen aus ihrer persönlichen Perspektive.
Programm
Mit dem Programm fördert UND Generationentandem die soziale und politische Teilhabe in der Gesellschaft. Zum Veranstaltungsprogramm zählen grössere gesellschaftspolitische Veranstaltungsreihen und kleinere Events. Ergänzt wird das Programm durch einmalige Veranstaltungen. Die Veranstaltungen sind kostenlos zugänglich, mit einer Kollekte und werden von freiwillig Engagierten organisiert, moderiert, beworben, redaktionell begleitet und für Multimedia aufbereitet. Das Generationenfestival im Herbst auf dem Areal des Thuner Gymnasiums Seefeld mit Generationenmärit ist eine Grossveranstaltung, die Menschen jeden Alters zusammenbringt. In der Vorweihnachtszeit verlocken Stände in Thun und Bern zum Kerzenziehen.
Digitale Teilhabe
UND Generationentandem ermöglicht allen Menschen den Zugang zur digitalen Welt und stärkt ihre soziale und digitale Teilhabe.
Begegnungszentrum offenes Höchhus
Im Frühling 2023 eröffnete das Begegnungszentrum Offenes Höchhus in Steffisburg. Das Begegnungscafé ohne Konsumzwang heisst Besucher:innen aller Generationen willkommen. Hier treffen sich Familien, Schüler:innen mit ihren Aufgabenhilfen, Stammtisch-Mitglieder oder Menschen, die einfach eine Auszeit suchen. Regelmässig finden öffentliche Veranstaltungen statt, zudem können Räume für eigene Zwecke gemietet werden.
Freiwilligenarbeit
UND Generationentandem ist Freiwilligenarbeitgeberin. Über 200 Menschen leisten jährlich 40‘000 Stunden Arbeit. Das entspricht rund 18.5 Vollzeitstellen. Würde die Arbeit mit 30 Franken pro Stunde abgegolten, kostete dies 1.2 Millionen Franken.
Seit 2013 unterstützt die AEK BANK 1826 die Vereinsaktivitäten: anfangs vor allem die Magazin-Veröffentlichungen, später auch als wichtige Partnerin des jährlich stattfindenden Generationenfestivals.
«Dank der Unterstützung der AEK Bank konnten bei UND Generationentandem wertvolle Projekte auf den Weg gebracht werden, die zum gesellschaftlichen Miteinander verschiedener Lebenswelten beitragen und in der Region auf grosse Resonanz stossen.»
Verena Allenbach, Vorstand Ressort Finanzen UND Generationentandem
generationentandem.ch





